
Die Donau ist ein königlicher, wahrhaft europäischer Fluß. Auf ihrem Weg von West nach Ost durchfließt sie zehn Länder (Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Moldawien, Bulgarien und die Ukarine) und verbindet als Lebensader Europas unterschiedlichste Völker, Religionen und Kulturen zu einem harmonischen Ganzen. Ihr Weg ist gesäumt von Zeugen einer wechselvollen Geschichte, wehrhaften Burgen, mächtigen Klöstern und prächtigen Palästen. Ihre vielfältigen, manchmal lieblichen, manchmal fast mystischen Landschaften sind von Legenden umwoben.
Obwohl man überall entlang des Flusses der großen Vergangenheit begegnet, ist die Donau auch ein moderner Fluß. Sie ist fast zur Gänze - auf 2.415 Stromkilometern - schiffbar und verbindet´über den Rhein-Main-Donau-Kanal die Nordsee (Rotterdam) mit dem Schwarzen Meer.
Neben ihrer Bedeutung als einer der wichtigsten Handelswege (Teil des Korridor VII durch Europa), erfreut sich die Donau auch zunehmender Beliebtheit bei der Personenschiffahrt. Über 113 Kabinenschiffe kreuzen regelmäßig zwischen Passau und Budapest, seit 2002 ist auch das Donaudelta wieder mit dem Schiff erreichbar.
Von der Quelle bis zur Mündung
Namensgebung:
Man vermutet, dass der Name Donau seinen Ursprung in der Sprache der Kelten hat, die einst am Oberlauf lebten. Belegt sind dona-aw für tiefes Wasser und Do-avv für zwei Wasser, was sich auf die zwei Quellflüsse beziehen könnte.
Besonderes:
Anders als bei Rhein, Weser, Elbe und Oder werden die Kilometer der Donau und ihrer Nebenflüsse flussaufwärts gezählt. Offizieller Nullpunkt ist der Leuchtturm von Sulina am Schwarzen Meer.