erstellt am 28.01.2011
Liebe Freunde der Donau! Unser Donau-Pressedienst im Jänner 2011 widmet sich den Themen:
* Wellness an der Donau mit Schwerpunkt Deutschland, Slowakei und Ungarn,
* Budapester Spring Festival 2011
* Liszt Jahr 2011 in Deutschland, Österreich und Ungarn
Bei Rückfragen stehen wir sehr gerne zu Ihrer Verfügung, bei jeglicher Recherche zum
Thema Donau: „von der Quelle bis zur Mündung“ selbstverständlich ebenfalls.
Mit besten Grüßen
Bettina Schuckert
Mit dem Themenjahr 2011 „Gesundheitsreisen und Wellness in Deutschland“ greift die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) den Trend der gesundheitsorientierten Reisen nach Deutschland auf.
Prävention und aktives Gesundheitstraining im Urlaub und in der Freizeit sind zu neuen Reisemotiven geworden – und dieser Nachfrage wird damit Rechnung getragen. Mit dem Thema Wellness spricht die DZT gesundheitsinteressierte Gäste an und stellt die hochwertigen Wellness- und Beautyhotels in den Vordergrund. Das Thema gesunde Ernährung und Bio-Hotels in Deutschland mit ihrem umfangreichen Angebot spielen hierbei unter anderem eine wichtige Rolle. Deutschland wird als Wohlfühlland zur Steigerung der Lebensqualität beworben. Weitere Segment sind Kuraufenthalte und tatsächliche Medizinreisen.
Weitere Informationen bei „Kur- und Heilbäder“ unter
http://www.deutschland-tourismus.de/DEU/natur_aktiv_erholung/natur_aktiv_erholung.htm
Auch das Ungarische Tourismusamt hat den Gesundheitstourismus im Jahr 2011 in den Mittelpunkt gerückt, ist er doch die Nummer 1 in der touristischen Angebotspalette von Ungarn.
In kaum einem anderen Land der Welt befinden sich so viele Thermal- und Heilquellen auf so kleinem Raum. Immer mehr ausländische Gäste reisen daher gezielt wegen der rund 1.300 Heilquellen nach Ungarn, etwa nach Budapest, in den Osten des Landes oder in die Traditionsbäder Westungarns. In den letzten Jahren wurde ein Investitionsschwerpunkt in Renovierungs- und Erweiterungsmaßnahmen gesetzt, der sich nun bezahlt macht.
In Budapest wurde zum Beispiel das alte türkische Rudas-Bad komplett renoviert und ist mittlerweile Gastgeber der illustren Cinetrips (www.cinterip.hu).
Daneben macht schon eine Weile ein anderes türkisches Dampfbad von sich reden, das Ràcz Bad auf der Budaer Seite, nahe der Elisabethbrücke. Bald soll das Fünf-Sterne-Boutiquehotel 67 Zimmer und Suiten anbieten können – und das aus dem 16. Jh stammende historische türkische Bad sanierter Bestandteil eine 8.000 m2 großen Thermal und Day Spas sein (www.raczhotel.com).
Mehr allgemeine Informationen über Bäder und Thermalhotel in Ungarn auch unter www.ungarn-tourismus.at, www.heilbaderbudapest.com oder www.kureninungarn.com.
Auch die Slowakei kann einige wunderbare Wellnesshotels im Slowakischen Donaugebiet vorweisen. Von Wien aus ist dieses Gebiet ca. 125 km entfernt, von Bratislava ca 55 km.
Das 5-Sterne Haus Hotel Amadé Chateau wurde erst 2010 eröffnet und bietet allen erdenklichen Luxus in 29 unterschiedlich gestalteten Zimmern. Sie können hier Entspannung pur auf höchstem Niveau genießen (www.hotelamade.sk).
Die 4-Sterne Häuser Hotel Therma und Hotel Bonbón bieten auch zahlreiche Wellness Therapien an und verfügen über großzügige Zimmer. Beide Häuser haben sowohl Innen- aus auch Außenbecken, Dampfsauna sowie hauseigene Fitnesscenter (www.hotel-therma-dunajska-streda.com, www.bonbon.sk).
Seit mehr als 30 Jahren ist das Budapester Frühlingsfestival das größte Kulturfestival von Ungarn. In Anlehnung an die EU-Ratspräsidentschaft Ungarns im ersten Halbjahr 2011 steht es heuer unter dem Motto: "Unser Gast Europa" und bietet an die 200 Veranstaltungen für seine Besucher. Auf dem Programm stehen Konzerte der klassischen Musik, Jazz, Theatervorstellungen, Freilichtprogramme, Starauftritte, Neuheiten, Uraufführungen und vieles mehr.
Franz List, dessen 200. Geburtstag heuer gefeiert wird, steht natürlich auch bei diesem Festival im Mittelpunkt. Mit der Premiere einer neuen Oper von Gyula Fekete verspricht es besonders spannend zu werden. „"Excelsior!" ein Auftragswerk des Budapester Frühlingsfestivals bearbeitet die besonders spannungsgeladene und kritische Zeit in Franz Liszts Privatleben und verbindet kühn historische Fakten und Fantastisches. Das Werk wird im Thália-Theater aufgeführt.
Es folgt ein Weltstar dem anderen: Gleich am ersten Wochenende weitl der spanische Pepe Romero in Budapest und wird das Publikum mit seinem Gitarrenspiel verzaubern. Das letzte Wochenende gehört dem besten Orchester Italiens, dem Maggio Musicale Fiorentino unter der Leitung von Zubin Meta. Max Raabe mit seiner eleganten Distanz und seinem bissigen Humor kommt auch diesmal wieder der Budapester Einladung nach.
Während des gesamten Zeitraums wird tagsüber auf dem Vörösmarty Platz ein Folkloremarkt veranstaltet.
www.btf.hu, www.festivalcity.hu
Franz Liszt (1811 bis 1886) war für viele der großartigste Pianist, den es jemals gab. Sei 200. Geburtstag wird in allen Ländern gefeiert, in denen er seine Spuren hinterlassen hat. Er wurde in Raiding, im heutigen Österreich geboren (damals Ungarn), wirkte lange Jahre in Ungarn um dann Europa zu erobern. Besonders in Deutschland und Österreich war er sehr erfolgreich und verbrachte dort auch seine letzten Jahre. Er starb in Bayreuth.
Da liegt es nahe, dass diese drei Länder das Jahr 2011 zum „Liszt-Jahr“ erkoren haben.
Franz Liszt gilt als eine der schillerndsten Persönlichkeiten unter den klassischen Komponisten. Er war ein Exzentriker und Frauenschwarm, ein virtuoser Pianist, der Konzertsäle füllte, Intellektueller, Kosmopolit und Vielreisender, und vor allem einer, der unaufhörlich komponierte. Er war religiöser Künstler, der die katholische Kirchenmusik erneuern wollte und er war auch ein großartiger Musiklehrer, dessen Einfluss noch heute spürbar ist.
Das ungarische Liszt-Jahr wurde am 22. Jänner 2011 in Budapest mit dem Konzert der Ungarischen Nationalphilharmonie eröffnet. Am selben Tag spielten die Pannon Philharmoniker das Christus Oratorium im Wiener Stephansdom.Unter den ungarischen Programmen befinden sich auch Raritäten, wie die Vorführung von Liszts einziger Oper Don Sanche auf dem Internationalen Opernfestival Miskolc am 11. Juni, oder der Liszt Marathon Ende Mai mit Crossover Konzerten für Jung und Alt. Der 22. Oktober wurde zum World Liszt Day erklärt.
Weitere Informationen finden Sie auf: www.liszt-2011.hu/en
Auch Deutschland legt einen Kulturschwerpunkt 2011 auf den 200. Geburstag des weltbekannten Komponisten, Pianisten und Dirigenten Franz Liszt.
Jahrzehntelang tourte er durch Europa und baute dabei auch zu vielen deutschen Städten und Regionen eine besondere Beziehung auf. Er gastierte zum Beispiel mehrfach in Dresden, wo 2011 zahlreiche Konzerte ihm zu Ehren aufgeführt werden – unter anderem in der Frauenkirche sowie in der Semperoper (www.dresden.de).
Große Erfolge hatte Liszt auch in Berlin, in Hamburg und in Weimar, wo er schließlich zum „Großherzoglichen Kapellmeister in außerordentlichen Diensten“ ernannt wurde. Die Weimarer Jahre waren seine künstlerisch produktivste Zeit.
Einer der Höhepunkte der deutschen Feierlichkeiten ist das thüringer „Festival Überlisztet“ vom 21. Juni bis 10. Juli 2011 (www.liszt-2011.de).
In Bayreuth fand Liszt seine letzte Ruhestätte. 2011 feiert die Stadt den Künstler unter dem Motto „Lust auf Liszt“. Auf die Besucher warten 150 Veranstaltungen (www.bayreuth.de).
In Österreich feiert allen voran das Burgenland den 200. Geburtstag von Franz Liszt mit herausragenden Konzerten, Ausstellungen und Sonderprojekten, die allesamt das gigantische Oeuvre des Komponisten und Dirigenten zum Thema haben.
Über allen Veranstaltungen steht der Begriff „lisztomania“. Der ist allerdings kein Werbegag der Veranstalter, sondern historisch begründet: Heinrich Heine prägte ihn angesichts der Begeisterungsstürme, die Liszt bei seinen Konzertbesucherinnen auslöste.
Das Jubiläumsprogramm orientiert sich an den vier Jahreszeiten und stellt in einem breiten Spektrum das Schaffen des Komponisten vor.
Im Liszt-Geburtshaus in Raiding werden Liszts Herkunft und frühe Jahre als Wunderkind thematisiert.In der Pfarrkirche Unterfrauenhaid geht es um die Taufe Liszts, aber auch um die Prophezeiung einer „Zigeunerin" und die dadurch initiierte frühe Legendenbildung. Das Landesmuseum Burgenland in Eisenstadt greift das Thema „Lisztomania" auf.
Mehr zum österreichischen Liszt-Schwerpunkt auf: http://www.austria.info/at/kunst-kultur-in-oesterreich/franz-liszt-1314459.html, www.lisztomania.at, www.lisztfestival.at
Der kürzlich überarbeitete Webauftritt der Danube Tourist Commission ermöglicht den einfachen Zugriff auf aktuellste Infos rund um die Donau. Die Homepage ist dadurch dynamischer und attraktiver geworden.
Ab sofort stehen neue Themengebiete, Pressemeldungen, Artikel und Infos zur Donauregion von der Quelle bis zur Mündung sowie interessante Downloads zur Verfügung.
Für die Zukunft sind neben den klassischen Donau-Pressediensten auch regelmäßige Publikums-Newsletter geplant. www.danube-river.org
der aktuellen Rechtslage dürfen unsere Presse-Infos nur noch mit Einverständnis der EmpfängerInnen elektronisch versandt werden. Falls Sie keine weiteren Zusendungen wünschen, geben Sie uns bitte Bescheid: office@danube-river.org. Sie werden unverzüglich aus dem Verteiler genommen.
Jänner 2011. Für den Inhalt verantwortlich: Bettina Schuckert. Redaktionelle Aufbereitung: Bettina Schuckert
DIE DONAU – Danube Tourist Commission, Wiedner Hauptstraße 120-124/4.OG, A-1050 Wien,
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