
Im Oberen Donautal entstanden im Hochmittelalter auf engem Raum wehrhafte Adelsburgen in einer solchen Dichte wie wohl kaum irgendwo sonst in Europa. Rund vierzig Burgen, Burgruinen oder ehemalige Burgstellen findet man zwischen Tuttlingen und Sigmaringen beiderseits des Flusslaufs, im Schnitt also jeden Kilometer eine. Bis heute intakt und bewohnbar geblieben sind nur die Anlagen in Mühlheim, Fridingen, Bronnen, Wildenstein, Werenwag und Sigmaringen. Einige wenige Burgruinen wie Kallenberg, Hausen, Falkenstein, Dietfurt oder Gebrochen Gutenstein zieren malerisch die Felsengipfel und bilden beliebte Wanderziele. Viele der ehemaligen Donautalburgen sind aber so gut wie nicht mehr zu erkennen und der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt. Welche Burgen aus welcher Zeit wo standen, darüber informieren das Verkehrsamt Donau-Heuberg, Kirchplatz 2, D-78567 Fridingen, Tel. +49-7463/837-0, www.donau-heuberg.de, und Kultur- und Verkehrsamt, Vorderes Schloss, D-78570 Mühlheim, Tel. +49-7463/8903, www.muehlheim-donau.de.
Besonders glanzvoll präsentiert sich das Hohenzollern-Schloss Sigmaringen auf einem Felsen hoch über der jungen Donau. Täglich lassen sich Besucher durch 15 fürstliche Prunksäle führen, besichtigen die beeindruckende Waffensammlung, die aus neun Jahrhunderten zusammengetragenen Kunstschätze und die prachtvollen Kutschen und Sänften im Marstallmuseum. Bei Themen- und Erlebnisführungen schlüpfen die Schlossführer in historische Rollen, erzählen spannende Geschichten und bringen den Besuchern das Alltagsleben der Schlossbewohner nahe (Tel. +49-7571/729-230, www.schloss-sigmaringen.de
In längst vergangene Zeiten, als der Nachtwächter seine Runden durch die Städte drehte, auf Feuer und herumstreunende Gesellen achten und stündlich die Zeit ausrufen musste, führen die Nachtwächterführungen in Mühlheim an der Donau. Mit Hellebarde, Horn und Laterne geht es wie einst eine Stunde lang durch die Gassen der malerischen Stadt (bis Ende Oktober samstags und montags 21 Uhr ab Rathaus, Infos Tel. +49-7463/8903).
Die schönste Art von Bayern nach Oberösterreich zu reisen ist eine Reise entlang der Donau. Landschaftlich besonders reizvoll und von vielen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten umgeben ist der „Schwarze Strom“, wie er umgangssprachlich genannt wird, auf seinem Abschnitt von Kelheim bis Passau. Vom geologisch faszinierenden Donaudurchbruch bei Weltenburg über die Steinerne Brücke in Regensburg bis hin zum Straubinger Römerschatz und der weltgrößten Domorgel in Passau bilden eine Vielzahl kultureller Kleinode den Rahmen für die Donaufahrt. Neben den pulsierenden Städten verbindet die Lebensader Donau aber auch die unterschiedlichen Naturräume der Ferienregion Ostbayern. Wird sie nach Regensburg auf ihrem südlichen Ufer von den weiten Kornfeldern des Gäubodens begleitet, grüßt auf der nördlichen Seite der Bayerische Wald. Bald hinter Deggendorf fließt ihr die Isar zu. Deren Mündungsgebiet gilt als eines der wertvollsten Auenlandschaften Mitteleuropas. In sanfte Höhenrücken gebettet sucht sich die Donau schließlich ihren Weg bis Passau, links die Ausläufer des Bayerischen Waldes, rechts das malerische Rottal mit seinen Klöstern und Kirchen. Neben den wunderschönen Ansichten eröffnen sich auch grenzenlose Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Die Donau so zu entdecken, bringt den Reisenden nicht nur in Kontakt mit der Geschichte und reichen Kultur dieses Landstriches, sondern auch mit der herzlichen Gastfreundschaft und barocken Lebensfreude ihrer Bewohner. Auskunft: Tourismusverband Ostbayern e.V., Im Gewerbepark D 04, 93059 Regensburg, Tel. +49-941/58539-0, Fax +49-941/58539-39, info@ostbayern-tourismus.de, www.ostbayern-tourismus.de.
Schönberg (tvo). Durch das wildromantische Tal der Ohe führt der neue Permanente Nordic Walking-Wanderweg der Schönberger Wanderfreunde. Die Route ist zehn Kilometer lang und verläuft entlang des Wildbaches Ohe, einem der Quellflüsse der Ilz, die auf ihrem Weg durch den Bayerischen Wald bis zur Donaumündung in Passau eine einzigartige Natur belassene Landschaft durchfließt. Das Ohetal zu Füßen Schönbergs ist ein Landschaftsschutzgebiet, das zahlreichen bedrohten Tier- und Pflanzenarten Heimat bietet. Die Route im wildromantischen Ohetal ist vom Internationalen Volkssportverband anerkannt und nach dem Weg „Rund um den Kadernberg“ die zweite Schönberger Strecke, für die es einen IVV-Wertungsstempel gibt. Startzeit ist täglich zwischen 8.30 und 20 Uhr beim Hotel Antoniushof am Unteren Marktplatz 12 oder bei Heinz Volkmann, dem 2. Vorsitzenden der Schönberger Wanderfreunde. Permanente Wanderwege sind Rundwege in besonders reizvollen Gegenden Deutschlands mit Streckenlängen zwischen 5 und 42 Kilometern. Meistens sind es abwechslungsreiche Wanderrouten, die ganzjährig geöffnet sind und bewandert werden können. Neben den beiden IVV-Permanenten Wanderwegen startet in Schönberg auch der 120 Kilometer lange Sepp-Lachner Rundweg mit acht Touren. Wer alle drei Wanderwege - insgesamt 148 Kilometer – ganz durchläuft, kann sich also zehn IVV-Wertungsstempel und damit eine Urkunde des Deutschen Volkssportverbandes sichern. Informationen: Touristinformation Schönberg, Marktplatz 16, 94513 Schönberg, Tel. 08554/9604-41, Fax 08554/9604-44, touristik@markt-schoenberg.de, www.schoenberg-bayerwald.de.
Gleich 18 Fernwanderrouten, davon drei als Qualitätswanderwege zertifiziert, dazu fünf Premiumwege und rund 24.000 km einheitlich ausgeschilderte Wanderwege – der Schwarzwald ist als Wanderregion so leicht nicht zu toppen.
Gleich 18 Fernwanderrouten, davon drei als Qualitätswanderwege zertifiziert, dazu fünf Premiumwege und rund 24.000 km einheitlich ausgeschilderte Wanderwege – der Schwarzwald ist als Wanderregion so leicht nicht zu toppen. Neu in 2010: Der Kaiserstuhlpfad ergänzt die Palette der Qualitätswanderwege, der Wasserfallsteig bei Todtnau wird im Sommer als 6. Premiumwanderweg eröffnet.
Dank der einheitlichen Beschilderung des Schwarzwaldvereins weiß man im Schwarzwald auf jedem Wanderweg, wo man gerade ist und wie weit es zum nächsten Aussichtspunkt, Wirtshaus oder zur ÖPNV-Haltestelle ist.
Die mobilen jungen Urlauber will der Schwarzwald künftig auch mit einer iPhone-App für die Region gewinnen. Entwickelt und programmiert wird sie von der Alpstein Tourismus GmbH & Co KG aus Immenstadt. Neben den attraktivsten Wanderstrecken sollen auch ausgewählte Radtouren detailliert dargestellt und beschrieben werden.
Für Wanderer, die sich ganz auf das Erlebnis der Naturlandschaft einlassen wollen, organisiert die STG auf verschiedenen Fernwanderrouten den Transport des Gepäcks von einem Gastgeber zum nächsten. Außerdem sind viele Etappenziele der Wanderwege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Die App ist kostenlos im itunes-Store erhältlich. Nähere Infos auch unter: http://www.schwarzwald-tourismus.info/

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Herbstzeit ist Wanderzeit. Das Wetter ist konstant und die Temperaturen für Bewegung im Freien sehr angenehm. Wandertouren sind ideale Familienausflüge. Doch manchmal fällt die Überzeugungsarbeit beim Nachwuchs schwerer aus als die eigentliche Tour. Unterstützung erhalten jetzt wanderwillige Eltern durch das neue Geocaching Angebot am Welterbesteig Wachau.
Die ideale Wander-Kombination für moderne Kiddys ist Geocaching. Denn langweilig ist anders: Geocaching ist die moderne Version der altbekannten Schnitzeljagd. Mit GPS-Gerät geht man auf die Suche nach dem verborgenen Schatz oder wie die Geocacher sagen: „Cache“, knackt Rätsel und ist auf geheimen Spuren unterwegs.
Weitere Infos bei:
Donau-Niederösterreich Tourismus GmbH
Tel:+43(0)2713/30060-60
Fax: +43(0)2713/30060-30
urlaub@donau.com
www.donau.com
www.wachau.at
Niederalteich (tvo). Die VIA NOVA verspricht, was ihr Name sagt. Der moderne grenzüberschreitende Pilgerweg führt von Bogen im bayerischen Donautal nach St. Wolfgang in Österreich. Er folgt nicht in erster Linie alten Spuren, sondern eher dem Bedürfnis der Menschen, wieder mehr nach immateriellen Werten zu fragen. Ob man nun einem spirituellen Antrieb folgt oder dem Alltag entfliehen will, ob Wanderer oder Pilger, allein oder als Gruppe, Menschen jeglicher Konfession bahnen sich auf dem Europäischen Pilgerweg „einen geistigen Weg in die Zukunft“.
Die VIA NOVA führt entlang der Donau durch das malerische Rottal und das Innviertel über 300 Kilometer weit bis nach St. Wolfgang im Salzkammergut. So vielfältig die Gründe sind, diesen Weg zu gehen, so vielfältig und abwechslungsreich ist auch die Landschaft, die einen begleitet. Wogende Getreidefelder, satte Wiesen und grüne Auen, verträumte Dörfer und stille Kapellen am Wegesrand lassen den Lärm des Alltags verstummen. Still wird, wer diesen Weg geht, und zugleich hellhörig für das vielstimmige Orchester der Natur.
Die VIA NOVA ist ein junger, moderner Pilgerweg und ihrem offenen, grenzenlosen Charakter entsprechend bindet sie auch neue Orte gerne ein. Erst vor kurzem hat sie auf ostbayerischer Seite Zuwachs bekommen – seit etwa einem halben Jahr firmieren auch Bogen, Windberg, Schwarzach und Offenberg als VIA NOVA-Gemeinden und binden den Landkreis Straubing-Bogen an den bislang in Metten/Landkreis Deggendorf beginnenden Europäischen Pilgerweg an. Wer das neue Teilstück erkunden will, kann dies zum Beispiel bei einer geführten Pilgerwanderung vom 23. bis 26. Oktober 2010. Der zertifizierte Pilgerwegbegleiter Franz Muhr und Kordula Kommenda als Meditationsleitern führen eine Pilgergruppe vom Bogenberg bis nach Pleinting. In umgekehrte Richtung, von Metten zum Bogenberg, wandern VIA NOVA-Gänger mit Beatrix Götzer und Renate Veitl-Müller Ende September (24. bis 26.) unter dem Motto „Geh behutsam deinen Weg inmitten der Hast der Welt“.
Ein- und mehrtägige Pilgerwanderungen für Gruppen bieten die Katholische Landvolkshochschule Niederalteich und der Verein „Europäischer Pilgerweg – VIA NOVA“ auf allen Streckenabschnitten an. Die Pilgerwegbegleiter kennen die Route, planen die Wanderung, führen die Gruppe, organisieren die Einkehr und ggf. Übernachtungsmöglichkeit und geben unterwegs die spirituellen Impulse. Informationen: Kath. Landvolkshochschule St. Gunther, Hengersbergerstraße 10, 94557 Niederalteich, Tel. 09901/9352-0,
Fax 09901/9352-19, info@pilgerweg-vianova.eu, www.pilgerweg-vianova.eu.
Ab Juni ist es erstmals möglich, die Wachau auf gut beschilderten Routen am „Welterbesteig Wachau“ zu umwandern, die Donau immer zu Füßen. Die Wachau profiliert sich damit als attraktive Wanderregion. Im Vorfeld der Eröffnung Ende Mai veranstaltet die Donau Niederösterreich Tourismus GmbH gemeinsam mit der Niederösterreich-Werbung GmbH am Montag den 12. April auf der Burgruine Aggstein in der Wachau ein hochkarätig besetzten Wandersymposium. Programmhighlights sind um 9:30 die Pressekonferenz mit Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav, anschließend sprechen hochkarätige internationale Vortragende zum Thema Wandern z.B. auch über „Geocaching.
Infos bei/unter: jutta.mucha-zachar@donau.com, www.donau.com.

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Von der historischen Dreiflüssestadt Passau kommend, windet sich der Strom zuerst durch die bewaldeten Höhenrücken des Oberen Donautales. Höhepunkt dieser Wegstrecke ist die Schlögener Schlinge. Selbst in Millionen an Jahren hat sich der Fluss am harten Schlögener Gestein den feuchten Zahn regelrecht ausgebissen. Und so musste er einen Umweg mit zweifacher Richtungsänderung nehmen. Ein sagenhaftes Glück für den Wanderer, der dieses Spektakel betrachten darf. Es folgt die fruchtbare Ebene des Eferdinger Beckens, der Gemüsegarten Oberösterreichs. Zwischen dem Mühlviertel und dem massiven Rücken des Kürnberger Waldes bahnt sich die Donau ihren Weg in die Landeshauptstadt Linz und weiter in die Auwälder rund um die Einmündungen von Enns und Traun. Das Machland im Norden des Flusses ist wieder fruchtbares Flachland, bevor die Ufer im Strudengau kurz vor dem Städtchen Grein wieder schroffer und wildromantischer werden.
Ab Juli 2010 ist diese sagenhafte Vielfalt aus Natur- und Kulturlandschaften durch den 450 Kilometer langen DONAUSTEIG verbunden. Insgesamt 64 Beherbergungsbetriebe im bayerisch-oberösterreichischen Donauraum werden künftig als „Donausteig-Wirte“ die Gäste entlang des neuen Wanderweges kompetent beraten und begleiten. Als Spezialisten in Sachen Wanderurlaub entlang des Donausteiges unterwerfen sie sich festgelegten Qualitätskriterien für Nächtigungs- und Gastronomiebetriebe. Gleichzeitig machen die Donausteig-Wirte mit speziell auf die Zielgruppen des Donausteiges abgestimmten Pauschalangeboten den Wanderweg auch zu einem buchbaren Urlaubsziel.
Alle Informationen unter www.donausteig.com.

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Der Alb-Donau-Kreis – mitten im GeoPark Schwäbische Alb – beeindruckt durch eine Fülle geologischer, landschaftlicher und historischer Sehenswürdigkeiten. Besondere Faszination gilt der Geologie der Alb, die in unzähligen Höhlen, bizarren Felsen und Urtälern spannende Einblicke in die Erdgeschichte und in die Archäologie zeigt. Darüber hinaus sind historische Städte, alte Klöster, prächtige Kirchen, romantische Burgen und Schlösser zu sehen. In einem neuen, kostenlosen Wanderheft stellt der Alb-Donau-Kreis 26 Thementouren vor, jede mit einem landschaftlichen und kulturhistorischen Hintergrund. Natürlich enthält es auch Kartenausschnitte, Wegbeschreibungen und ausführliche Informationen zu den Sehenswürdigkeiten. Die Touren sind 10 bis 20 km lang und auch für ungeübte Wanderer sowie Familien mit Kindern geeignet.
Information und Bestellung: Alb-Donau-Kreis Tourismus, Schillerstraße 30, D-89070 Ulm, Tel. +49/731/185-1238, Fax: 185-1304, wirtschaft@alb-donau-kreis.de, www.tourimus.alb-donau-kreis.de.