Die Donau in Bulgarien
Am rechten Donauufer entstand im Jahr 681 das erste selbständige Staatengebilde an der Unteren Donau, das 1. Zarenreich Bulgarien.
Die erste Stadt an der bulgarischen Donau ist Vidin, eine historische Siedlung, deren Geschichte bis auf die Kelten zurückgeht. Die größte Sehenswürdigkeit ist die mittelalterliche Burg Baba Vida aus dem 13. Jahrhundert, direkt über einer Biegung des Flusses. Ebenfalls interessant ist das Derwisch-Kloster Salachadin mit Fresken aus dem 17. Jahrhundert.
Südlich von Vidin erstreckt sich bei Belogradcik eine großartige Naturlandschaft mit bizarren Felsformationen. Mitten in den Felsen liegt die romantische Burg Kaleto.

Eine der historisch bedeutendsten Städte ist Veliko Turnovo, Hauptstadt des 2. Zarenreiches ab 1186, unter dem Bulgarien seine höchste Blüte erreichte. Insbesondere die Klöster waren Zentren der Kunst und Bildung. Rund um die Stadt befinden sich die Überreste von zehn Klöstern, wie z.B. von Preobrashenije .
Die Stadt Ruse liegt an der Mündung des Flusses Roussenski Lom, des letzten rechten Donauzuflusses, an dessen Ufern sich der gleichnamige Naturpark erstreckt. Die Geburtsstadt von Elias Canetti war schon in der Antike ein wichtiger Donauhafen und trug den Namen Sexaginta Prista, was soviel wie 60 Schiffe bedeutet.
Die südlichste Stadt des Donaulaufes ist Svistov (die nördlichste Regensburg).
Silistra, an der Grenze zu Rumänien, ist von einer riesigen Burgfestung geprägt; hier beginnt auch das Wasservogelreservat Srebarna