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2001 - "Brücken, Wege und Stege" |
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Nach der Eroberung Budapests stellte die Rote Armee durch drei behelfsmäßige Straßen - und eine Eisenbahnbrücke die notdürftige Verbindung zwischen Buda und Pest wieder her. Und in den Jahren danach begann der Wiederaufbau. Die Kettenbrücke wurde am 20.November 1949, genau hundert Jahre nach ihrer Einweihung, dem Verkehr übergeben - mit Szechenyi als Namenspatron.
Erst in den Jahren nach dem Volksaufstand 1956 kam es zum Neubau der Elisabethbrücke. Die alte, zwischen 1897 fertiggestellte Brücke, war mit ihrer 290 m langen pfeilerfreien Öffnung die größte derartige Straßenbrücke der Welt. Seit 1965 schwebt sie als elegante Kabelbrücke, stützenlos über der Donau. Als Parteichef Janos Kadar das Band durchschnitt, erscholl die alte Hymne und die begeisterten Menschen sangen die damals verbotenen Worte "Gott segne Ungarn". Die Brücke durfte ihren alten Namen behalten, und hieß weiter nach Elisabeth, nach Erszebet, der geliebten Königin. Die Partei hatte ursprünglich daran gedacht, die Brücke liniengetreuer Lenin zu widmen. Als die Arbeiter davon hörten, drohten sie mit Streik. Außerdem wäre sie für die Budapester immer die Elisabeth-Brücke geblieben, so wie auch die benachbarte Freiheitsbrücke zumindest von der älteren Generation weiterhin Franz-Joseph-Brücke genannt wurde.
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